September 2026

Staatsoper Wien

In der Wiener Staatsoper wird einmal jährlich der “Eiserne Vorhang“ mit einem zeitgenössischen Kunstwerk bespannt.
Land:Österreich
Ort:Wien
Zeitraum:09.09.2026
Betreuer:Maximilian Gritsch

Die Herausforderung

Moderne Kunst am “Eisernen Vorhang“

Jedes Jahr ziert ein anderes Kunstwerk den 14 Meter hohen “Eisernen Vorhang“ der Wiener Staatsoper. Die riesige Fläche wird dabei mit einem speziell bedruckten Gewebe kaschiert. Dazu benötigt man das passende Equipment. Schließlich ist das Traditionshaus am Ring nicht irgendeine Baustelle. Prangl hatte natürlich auch für diesen heiklen Fall die richtige Lösung.

Unsere Lösung

Kulturprojekt

Schon seit 1998 ist der “Eiserne Vorhang“ der Wiener Staatsoper, der als Schutzwall gegen Feuer dient, eine 176 Quadratmeter große Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst. Auf diese Weise werden dem Opernpublikum Werke nationaler und internationaler Künstler nähergebracht. Einmal jährlich wird von den Initiatoren dieses Kulturprojekts jeweils ein Kunstwerk pro Spielsaison erwählt. Mit dabei waren unter anderem schon Bilder von Maria Lassnig, Jeff Koons, Franz West, Dominique Gonzalez-Foerster oder Pipilotti Rist. Aktuell wurde als 29. Ausgabe ein Werk des österreichischen Malers Herbert Brandl gewählt.

Herbert Brandl

Brandls Ar­bei­ten sind in vielen Mu­se­en auf der ganzen Welt ver­tre­ten, wie zum Beispiel in der Albertina in Wien, im Centre Pompidou in Paris, im Kunsthaus Zürich, im Museu Serralves in Porto, im Museo Reina Sofía in Madrid oder im Renaissance Society in Chicago. Das vom inzwischen leider verstorbenen Herbert Brandl extra zu diesem Zweck geschaffene Kunstwerk wurde in einem innovativen Verfahren auf brandschutz-zertifizierte PVC-Netze gedruckt. Um den von Rudolf Eisenmenger in der Nachkriegszeit gestalteten denkmalgeschützten Vorhang nicht zu beschädigen, musste dieses gigantische Gewebe mit Magneten befestigt werden.

Scheren-Arbeitsbühnen

Dieser Aufgabe waren zwei elektrischen Scheren-Arbeitsbühnen mit einer Arbeitshöhe von 12 Meter aus dem Prangl-Fuhrpark gewachsen. Zunächst wurden Platten ausgelegt, um den Bühnenboden zu schützen. Im ersten Schritt wurde ein Vlies als Puffer befestigt. Danach ging es mit der oberen Kante beginnend an die Montage des neuen Kunstwerkes. Mit Magnetleisten konnte dann von beiden Seiten das große Netz glatt gespannt werden. Erstmals zu sehen bekommen haben die BesucherInnen das neue Gesicht des “Eisernen Vorhangs“ bei der Auffühung von „Le nozze di figaro“, die letzte Gelegenheit ist dann Ende Juni 2027.

Kultur bewegt Wien!
Maximilian GritschVerkauf / Beratung

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