November 2025

Notstromaggregate

Ein Prangl-Team übernahm die Einbringung zweier Notstromaggregate in ein hochmodernes Rechenzentrum in Wien.
Land:Österreich
Ort:Wien
Zeitraum:05.11.2025 – 12.11.2025
Betreuer:Richard Rieder

Die Herausforderung

Notstromaggregate für ein Rechenzentrum

Wenn die Versorgung mit Strom von größter Bedeutung ist, müssen im Notfall Notstromaggregate die Stromversorgung sichern. Dies gilt auch dann, wenn Daten in Rechenzentren geschützt werden müssen. Prangl wurde damit beauftragt, zwei dieser Aggregate an ihren Einsatzort zu heben, sodass sie dort für den Ernstfall bereitstehen.

Unsere Lösung

Heikle Hublast

In der heutigen Zeit ist es von enormer Wichtigkeit, dass Daten zuverlässig gespeichert werden. Im 21. Wiener Gemeindebezirk ist ein Rechenzentrum beheimatet, welches garantiert, zu 99,999 Prozent ausfallsicher zu sein. Um dies auch wirklich gewährleisten zu können, sind mehrere unterschiedliche Sicherheitssysteme notwendig. Unter anderen zählen auch Notstromaggregate dazu, die im Falle eines Falles den so wichtigen Strom liefern. Nun wurden zwei neue Notstromaggregate angeschafft, die von Prangl in den weitläufigen Gebäudekomplex eingebracht werden sollten. 

400 Tonnen Raupenkran

Für die Einbringung der einzelnen Teile wurde vom betreuenden Prangl-Team ein Raupenkran gewählt. Dieser Kran mit einer maximalen Systemlänge von 168 Meter kann bis zu 400 Tonnen bewältigen. Außerdem ist er dank seines Raupenfahrwerkes besonders flexibel und kann – wenn notwendig – mit der Last verfahren werden. Für den Aufbau des PRK 400 kam ein 100 Tonnen Teleskopkran zum Einsatz. Für Hilfsdienste wurde zusätzlich ein Teleskopstapler mit einer maximalen Hubhöhe von 9,55 Meter, einer Tragfähigkeit von 7,20 Tonnen und einer maximalen Reichweite von 5,50 Meter Vorort bereitgestellt.

Einbringung über das Dach

Von Anfang an war klar, dass die Teile der Notstromaggregate – jedes besteht aus einem Genset-Container, einem Dry-Cooler, einer Ventilation-Box, und einem Chimney – von außerhalb des Gebäudes über das geöffnete Dach eingehoben werden mussten. Während das Rechenzentrum selbst über großzügige Flächen verfügt, herrschten außerhalb auf öffentlichen Raum eingeschränkte Platzverhältnisse. Die akribische Planung zahlte sich aus und man fand eine Lösung. Der 400 Tonnen Raupenkran wurde an geeigneter Stelle platziert und die Arbeiten konnten begonnen werden. Die schwersten zu verhebenden Teile waren die beiden Genset-Container.

82 Meter Ausladung

Zu den jeweils 31,40 Tonnen der Container mit einer Länge von 12,20 Meter, einer Breite von 4,10 Meter und einer Höhe von 13,40 Meter, kamen noch 1 Tonne der Anschlagmittel sowie 3,50 Tonnen der Hakenflasche dazu. Somit wurden zweimal 35,90 Tonnen bei einer Ausladung von 82 Meter sehr langsam und unter größter Vorsicht verhoben. Die restlichen Teile (zwischen 2 und 10 Tonnen) wurden ebenso in das hochmoderne Rechenzentrum eingebracht. Die genaue Vorbereitung und der professionelle Ablauf der Hübe stellten sicher, dass auch dieser anspruchsvolle Job zur vollsten Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen werden konnten.

Weit entfernt, der Raum begrenzt – doch mit dem richtigen Gerät wird jede Herausforderung gemeistert.
Richard RiederProjektmanager

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